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Fernlehrgang Abitur Teil 2

Sich selbst beobachten

Der Lernfortschritt wird anhand der Studienhefte kontrolliert. Hilfreich sind dabei Musterlösungen die meist am Ende der Hefte vorzufinden sind. Die Kontrolle einer anderen Instanz gibt es aber auch: Hausaufgaben werden per Mail, Post oder Fax an die Fernschule gesendet. Anschließend erhält der Teilnehmer die Schularbeit zurück. Und das nicht kommentarlos: Der „Schüler“ erhält für die Arbeit eine Note und kann anhand von Erläuterungen und Anmerkungen sein Fehler nachvollziehen.


Auf Tuchfühlung

Der Kontakt mit der Fernschule ist möglich. Fragen können an den zuständigen Fernlehrer gestellt werden. Dass, dies nicht auf persönlicher Ebene, also „face to face“ passieren kann, ist beim Fernabitur selbstverständlich. Die Kommunikationsmittel für diesen Dialog sind die gängigen –  E-Mail, Telefon und Fax. Bei organisatorischen Fragen ist meist die Studienberatung zuständig.


Fernabitur und Anwesenheitspflicht?

Häufig bieten auch die „Online-Studienzentren“ der Fernschulen die Möglichkeit des Austauschs zwischen den Fernschülern. Dort kann gechattet werden oder bestimmte Themen werden in Foren diskutiert. Präsenzphasen, also Phasen wo Schüler zu bestimmten Zeiten physisch anwesend sein müssen gibt es beim Fernabitur nicht. Dennoch ist der Besuch von Seminaren empfehlenswert. Sogenannte Prüfungsvorbereitungsseminare wappnen für anstehende Tests.

Ziel des Fernabiturs ist das Bestehen der staatlichen Abiturprüfung. Diese umfasst bei jedem Fernlehrinstitut acht Fächer. Zwei Leistungskurse und zwei weitere Fächer werden schriftlich geprüft. Zusätzlich gibt es noch vier weitere Fächer, die mündlich geprüft werden. Die Prüfung kann nicht zu Hause abgelegt werden, sondern findet bei dem Fernlehrinstitut statt.

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